Der Schultes als Bademeister (SWP)

Er hat es wohl kommen sehen: Als Ordnungshüter in US-Uniform hatte Bürgermeister Peter Nußbaum am Donnerstag nur einen kurzen Auftritt. Sogleich nahm ihn am „Schmotziga“ eine 150-köpfige Narrenschar in Beschlag.  Der Schultes verlor  zunächst seine Krawatte.

Doch dann sollte Nußbaum vor der Narrenzunft Krautscheißer, mit Katja Thomas und Stephan Blötscher als Zeremonienmeister, dafür büßen, dass im Sommer Badehungrige zeitweilig nach Pfullingen ausweichen mussten.  „Frostbeulen am Hintern“ wegen kalten Wassers in Honau –  und der Bademeister war auch noch weg, so Zunftmeisterin Katja Thomas in ihrer „Anklageschrift“. Oh, ja, welch ein Skandälchen, da nickten die anwesenden Krautscheißer, Kochhäfen, Burgstoihexa samt Schlosswölfen und den Wurzelseppen. Die hatten schon kurz vor neun Uhr ihre Hütten auf dem Rathausplatz in Unterhausen aufgeschlagen, um gleich darauf den Bürgermeister und dessen Bedienstete aus dem Rathaus zu entführen.

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Schalmeien geben Narren den Ton an (GEA)

LICHTENSTEIN-UNTERHAUSEN. »Dieses Jahr wollen wir die Wiedergeburt zelebrieren«, freute sich Katja Thomas, langjährige Zunftmeisterin der Lichten- steiner Krautscheißer. Dafür hatte die Narrenzunft am Dreikönigstag zum traditionellen Häsabstauben geladen. Aber an diesem Abend ging es nicht ausschließlich um die Wiedergeburt der fünften Jahreszeit: »Wir sind ab dieser Saison endlich wieder spielfähig – unsere vereinseigenen Schalmeien begleiten uns wieder.«

Die letzten zwei Jahre mussten die Krautscheißer ihre Auftritte deshalb mit »Musik aus der Dose« unterlegen. »Des macht jetzt oifach koin Spaß meeh«, fand Katja Thomas, die mit ihrem Vize Stephan Blötscher das Programm des Abends gestaltete. Und da beide weder Harry Potter noch David Copperfield heißen und das mit dem Zaubern daher nicht funktioniert, mussten sie sich eben »eine Kapelle zusammenbasteln« – mit Unterstützung der zahlreichen Narren und fasnetsbegeisterten Besuchern, die sich »trotz minus 500 Grad« auf dem Hof der Uhlandschule eingefunden hatten.

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Lichtensteiner Krautscheißer freudig erwartet (GEA)

Von Patricia Kozjek

LICHTENSTEIN/PFULLINGEN/ENINGEN. »Wir machen nicht jedes Jahr das gleiche Prozedere, sondern denken uns immer eine neue Geschichte aus«, sagt die langjährige Zunftmeisterin der Lichtensteiner Krautscheißer, Katja Thomas, kurz vorm Häsabstauben im Hof der Uhlandschule. Dieses Mal landete Vize Stephan Blötscher an einem frostigen Abend in kurzen Hosen und Deutschlandtrikot im Papp-Flieger am Flughafen »Onderhausa«. Seine Rückkehr aus Mallorca – auf die Sonnen-Insel hatte man ihn und drei weitere Narren am Ende der Fasnetssaison nach der Verbrennung geschickt, weil’s dort so warm war –, wurde sogleich gebührend gefeiert.

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Narren stauben ihr Häs ab (SWP)

Die Narrenzunft Krautscheißer startet die fünfte Jahreszeit mit der Häsentstaubung am Dienstag, 6. Januar. Beginn ist um 18 Uhr an der Uhlandschule. Die Krautscheißer erwecken ihre Narren mit einer besonderen Geschichte.

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Richtig Lust auf Fasnet (SWP)

Damit die fünfte Jahreszeit richtig losgehen kann, staubten die Krautscheißer am Dienstagabend ihre Häs ab und machten damit richtig Lust auf Fasnet.
Für den rheinischen Karneval ist es der 11.11., für die schwäbische Fasnet der 6. Januar - am Dienstagabend hatten die Krautscheißer in Unterhausen deshalb zu ihrem Häsabstauben an die Uhlandschule eingeladen und läuteten mit viel Brimborium die fünfte Jahreszeit ein.

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Lindenholz aus Oberammergau (SWP)

Fast wie in den alten Zeiten der Prunksitzungen im Ort: Peter Blötscher stieg anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Krautscheißer in die Bütt. Und der "Altvordere" Gerd Göbel erinnerte an die Anfänge.

Nein, es ist - in unseren Breitengraden jedenfalls - noch nicht Faschingszeit. In diesem Falle jedoch sind Ausnahmen sicher erlaubt. Zu ihrem Jubiläum, dem ersten Vierteljahrhundert der Narrenzunft Krautscheißer, ertönte deren "Markenname" gleich dreimal, und das aus über 400 Kehlen in der Lichtensteinhalle.

Einem Dorf-Geistlichen sollen nach der Überlieferung rebellische und gleichermaßen närrische Unterhausener einst einen stinkenden Haufen in den Garten gesetzt haben. Es dauerte ein paar Jahrhunderte, bis sich die Spitzen beim Musikverein Unterhausen dann einmal sagten: "Wir haben eigentlich alles, sogar einen Elferrat. Doch es fehlt uns noch eine Maskengruppe".

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