Der Schultes ist jetzt Rikscha-Fahrer (SWP)

Weg vom Chefsessel, rein ins Narrentreiben:  Die Bürgermeister haben nichts mehr zu melden in den Rathäusern – das Echaz- und das Arbachtal sind seit gestern fest in Narrenhand.

„Der frühe Vogel fängt den Wurm“, mögen sich die Krautscheißer Jahr für Jahr denken. Jedenfalls sind sie traditionell die ersten, die am Schmotziga Doschdig ihren Schultes absetzen. Krautscheißer, Burgstoihexa und Wurzelsepp haben allerdings nicht nur Peter Nußbaum den Schlüssel zum Beamten-Domizil entrissen, sondern auch aus dem Unterhausener Zentrum ein Narrendorf gemacht, in dem die Fasnetsfans selbst nach dem großen Kinderumzug am Nachmittag noch heiter weiter gefeiert haben. Und das natürlich nicht ohne ihren Schultes, der gestern im wahrsten Sinne des Wortes eine schwere Aufgabe zu stemmen hatte. Er musste Narren und Rathausbedienstete in einer Rischka mit integrierter Sektbar durch die Gegend kutschieren. Sozusagen als Pendant zum nigelnagelneuen Lichtensteiner Bürgerauto war der Fahrrad-Transport gedacht, bei dem Nußbaum ganz schön ins Schwitzen kam. Wobei er die Idee durchaus originell fand. „Aber,“ so Krautscheißer-Chefin Katja Thomas, „wir denken uns ja auch jedes Jahr etwas Besonderes aus“. Larifari-Gags kommen in Lichtenstein an der Fasnet offenbar nicht in die Tüte.

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Der Schultes als Bademeister (SWP)

Er hat es wohl kommen sehen: Als Ordnungshüter in US-Uniform hatte Bürgermeister Peter Nußbaum am Donnerstag nur einen kurzen Auftritt. Sogleich nahm ihn am „Schmotziga“ eine 150-köpfige Narrenschar in Beschlag.  Der Schultes verlor  zunächst seine Krawatte.

Doch dann sollte Nußbaum vor der Narrenzunft Krautscheißer, mit Katja Thomas und Stephan Blötscher als Zeremonienmeister, dafür büßen, dass im Sommer Badehungrige zeitweilig nach Pfullingen ausweichen mussten.  „Frostbeulen am Hintern“ wegen kalten Wassers in Honau –  und der Bademeister war auch noch weg, so Zunftmeisterin Katja Thomas in ihrer „Anklageschrift“. Oh, ja, welch ein Skandälchen, da nickten die anwesenden Krautscheißer, Kochhäfen, Burgstoihexa samt Schlosswölfen und den Wurzelseppen. Die hatten schon kurz vor neun Uhr ihre Hütten auf dem Rathausplatz in Unterhausen aufgeschlagen, um gleich darauf den Bürgermeister und dessen Bedienstete aus dem Rathaus zu entführen.

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Schalmeien geben Narren den Ton an (GEA)

LICHTENSTEIN-UNTERHAUSEN. »Dieses Jahr wollen wir die Wiedergeburt zelebrieren«, freute sich Katja Thomas, langjährige Zunftmeisterin der Lichten- steiner Krautscheißer. Dafür hatte die Narrenzunft am Dreikönigstag zum traditionellen Häsabstauben geladen. Aber an diesem Abend ging es nicht ausschließlich um die Wiedergeburt der fünften Jahreszeit: »Wir sind ab dieser Saison endlich wieder spielfähig – unsere vereinseigenen Schalmeien begleiten uns wieder.«

Die letzten zwei Jahre mussten die Krautscheißer ihre Auftritte deshalb mit »Musik aus der Dose« unterlegen. »Des macht jetzt oifach koin Spaß meeh«, fand Katja Thomas, die mit ihrem Vize Stephan Blötscher das Programm des Abends gestaltete. Und da beide weder Harry Potter noch David Copperfield heißen und das mit dem Zaubern daher nicht funktioniert, mussten sie sich eben »eine Kapelle zusammenbasteln« – mit Unterstützung der zahlreichen Narren und fasnetsbegeisterten Besuchern, die sich »trotz minus 500 Grad« auf dem Hof der Uhlandschule eingefunden hatten.

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Richtig Lust auf Fasnet (SWP)

Damit die fünfte Jahreszeit richtig losgehen kann, staubten die Krautscheißer am Dienstagabend ihre Häs ab und machten damit richtig Lust auf Fasnet.
Für den rheinischen Karneval ist es der 11.11., für die schwäbische Fasnet der 6. Januar - am Dienstagabend hatten die Krautscheißer in Unterhausen deshalb zu ihrem Häsabstauben an die Uhlandschule eingeladen und läuteten mit viel Brimborium die fünfte Jahreszeit ein.

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Lichtensteiner Krautscheißer freudig erwartet (GEA)

Von Patricia Kozjek

LICHTENSTEIN/PFULLINGEN/ENINGEN. »Wir machen nicht jedes Jahr das gleiche Prozedere, sondern denken uns immer eine neue Geschichte aus«, sagt die langjährige Zunftmeisterin der Lichtensteiner Krautscheißer, Katja Thomas, kurz vorm Häsabstauben im Hof der Uhlandschule. Dieses Mal landete Vize Stephan Blötscher an einem frostigen Abend in kurzen Hosen und Deutschlandtrikot im Papp-Flieger am Flughafen »Onderhausa«. Seine Rückkehr aus Mallorca – auf die Sonnen-Insel hatte man ihn und drei weitere Narren am Ende der Fasnetssaison nach der Verbrennung geschickt, weil’s dort so warm war –, wurde sogleich gebührend gefeiert.

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Narren stauben ihr Häs ab (SWP)

Die Narrenzunft Krautscheißer startet die fünfte Jahreszeit mit der Häsentstaubung am Dienstag, 6. Januar. Beginn ist um 18 Uhr an der Uhlandschule. Die Krautscheißer erwecken ihre Narren mit einer besonderen Geschichte.

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