Kleine Heimatkunde über Unterhausen

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Fährt man von Reutlingen auf dem kürzesten Weg in Richtung Bodensee oder Zwiefalten, so kommt man unweigerlich durch das Tal der Echaz. Im oberen Tal wo die Berghänge des Albtraufes näher zusammentreten, liegt langestreckt der Hauptort Unterhausen der Gemeinde Lichtenstein.

Die wildromantischen Hänge, aus denen teilweise nackter Fels aus dem bewaldeten Hang heraustritt, sind beeindruckend in ihrer Schönheit. Wenige Kilometer nach Unterhausen verengt sich das Tal, bis es kein Weiterkommen mehr zu geben scheint. Doch mit steilen Windungen schlängelt sich die Straße über die Honauer Steige bis hinauf zur Hochfläche der Alb.

 

Hier oben, auf steilem Fels in 817 m Höhe, steht das Schloß Lichtenstein. Es ist eines der meistbesuchten Schlösser der Schwäbischen Alb, das mit seinem Namen für die Großgemeinde Pate stand. Die Teilgemeinden Honau und Holzelfingen gehören ebenfalls dazu. Die erste urkundliche Erwähnung von Unterhausen stammt aus dem Jahre 1089.

Wie in vielen Orten landauf- landab, so haben auch die Einwohner der Gemeinde Unterhausen ihren "Neck-" oder "Scheltnamen", hergeleitet von Legenden oder Überlieferungen aus frülierer Zeit. Bis 1930 waren es noch zwei selbstständige Gemeinden; Unter- und Oberhausen. Die Unterhausener nannten sich Krautscheißer", während die Oberhausener den Namen "Kochhafen" trugen. Diese beiden Necknamen waren dann auch Anlaß für die Namensgebung, der im Jahre 1988 gegründeten Narrenzunft.

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